SIMONES SCHWESTERN

‘68 und die Rebellion der Frauen

Gisa Hillesheimer arbeitet an einem Fotoprojekt mit Frauen, die die ‘68er Bewegung erlebt haben, oder durch sie inspiriert wurden.

 

Im Jubiläumsjahr (50 Jahre danach) der 68er Bewegung werden Diskussionen zu den Ereignissen und Ansichten leidenschaftlich geführt. Die meisten Veranstaltungen werden hauptsächlich mit Männern auf den Podien geführt und ich möchte mit meinem Projekt die weibliche Seite der Bewegung aufzeigen.

 

"Mein Anliegen ist es, an die Frauen zu erinnern, die durch diese Zeit und danach inspiriert wurden und den Mut hatten, für sich und für die Gesellschaft etwas zu verändern. Ich möchte nicht nur politische Größen porträtieren, sondern auch Frauen, die nicht so bekannt waren, aber ihre ganz eigene, vielleicht auch ganz kleine Revolte gelebt haben.

 

In den Erzählungen der Frauen, die '68 bewusster erlebt haben als ich, kommen wunderbare Geschichten zutage, die ich für wichtig erachte, sie festzuhalten. Interessant sind diese Porträts auch für jüngere Frauen heute, die sich die Zeit damals nicht vorstellen können. Und sie haben kämpfen müssen, die Frauen!

 

Ich porträtiere die Frauen so, dass im Bild ein Bezug zu der persönlichen Geschichte hergestellt wird. Das kann ein Gegenstand oder ein Ort sein.

 

Geplant sind eine Ausstellung und ein Bildband mit Fotografien und Kurzgeschichten.

 

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf unter:

 

simonesschwestern(at)hillesheimer-ffm.de

oder:

vorstand(at)gedokfrankfurtrheinmain.de

 

Ich freue mich über weitere interessante Erzählungen! "

 

Download
KONZEPT SIMONES SCHWESTERN.pdf
Adobe Acrobat Dokument 19.7 KB

fwr (Frauen=Wahl=Recht)

Eine performative Auseinandersetzung im öffentlichen Raum

Mit den Künstlerinnen der GEDOK:

Theresa Buschmann (Musik / Sprache), Anja Hantelmann (Installation / Performance),

Gabriele Juvan (Kommunikation als Kunst / Happening), Iris Welker-Sturm (Wortstellerin / Lesung)

und unsere GÄSTE:

Andrea Klinger (Zeichnung / Objekt / Installation), Roza Rueb (Performance)

Vor 100 Jahren haben Frauen in Deutschland sich das Recht erkämpft zu wählen. Trotz europaweiter Initiativen seit Mitte des 19. Jh. hatten sie erst am 18. November 1918 Erfolg. Zu diesem Zeitpunkt wurde nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg die neue Verfassung der Weimarer Republik in Kraft gesetzt. Deutschland war damit nicht unter den ersten, aber unter den frühen Nationen Europas, die den Forderungen ihrer Bürgerinnen nach dem Wahlrecht nachkamen. 

 

Zum Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland realisiert eine Künstlerinnen-Gruppe der GEDOK Frankfurt Rhein Main e.V. das Projekt fwr ( = frauen = wahl = recht ) mit performativen Interventionen an fünf verschiedenen Orten in Frankfurt. Das  Text/Konzert, die Performances und der Rundgang in bewegten Bildern finden einmalig statt. Andrea Klingers Wandarbeit ist länger zu sehen und das Textkonzert kann evt. wiederholt werden. Alle Aktionen schaffen vergängliche „Bilder“ im Dialog mit dem Publikum - als Brücke zwischen den historischen Fakten und dem, was Frauenwahlrecht  für uns heute bedeutet. Das GEDOK-Projekt fwr ist Teil des Rahmenprogramms  zur Ausstellung 'Damenwahl!' des Historischen Museums Frankfurt.

 

Das performative GEDOK-Projekt entstand durch eine Begegnung mit der Buchautorin Isabel Rohner (Hrsg. „100 Jahre Frauenwahlrecht – Ziel erreicht! ... und weiter?“, Herausgeberin des Nachlasses von Hedwig Dohm). Im Gespräch mit Isabel zeigte sich ebenso wie auf der Tagung des Historischen Museums zum Frauenwahlrecht, dass die für uns Frauen mühsam erstrittenen Rechte als Bürgerinnen immer wieder auf dem Prüfstand stehen und neu bekräftigt werden müssen.

 

Die fünf Aktionen:

 

04.09.2018               Eines Tages hörte sie auf Märchen zu erzählen (Performance von

 

                                 Anja Hantelmann), Museum Judengasse

 

21.09.2018               Für Virginia (Stadt-Rundgang in bewegten Bildern von Gabriele Juvan),

 

                                 5 Stationen in der Innenstadt Frankfurt

 

21.10.2018               stimm haft. (text konzert von Theresa Buschmann, dem Ariadne-Projektensemble

 

                                 und Iris Welker-Sturm), Sonnemann- Saal, Historisches Museum Frankfurt

 

20.11-17.2018          Die Kunst der Wahl (Wandarbeit von Andrea Klinger), Foyer des Gallus Theater

 

Januar 2019             100 Frauen und noch viele mehr (Performance von Roza Rueb)

Bilder für Lilith

Wir, die GEDOK FrankfurtRheinMain e.V., planen Benefizausstellungen mit Arbeiten bildender Künstlerinnen, dieses Jahr zugunsten von „Lilith”. „Lilith – Wohnen für Frauen“ ist ein Projekt der Diakonie Frankfurt, die Frauen in Notlagen und Krisensituationen unterstützt.

 

Dafür suchen wir einen geeigneten Ausstellungsraum in Frankfurt im letzten Quartal des Jahres für einen kürzeren Zeitraum, gerne auch an einem Wochenende. Wir freuen uns über Tipps und Unterstützung.